Abbruch von Wohnblöcken geht weiter

25.06.2012

Die kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsverbände haben kürzlich Alarm geschlagen: Es gibt immer noch viel zu viele leer stehende Wohnungen im Land. Jede Wohnung, die leer steht, erwirtschaftet kein Geld, sondern verursacht nur Kosten. Problematischer ist aber, dass zu viele leere Wohnungen das Image eines Stadtteils beschädigen können: Wo kaum jemand wohnt, da will auch niemand mehr hinziehen! Mit dem Abbau von überzähligem Wohnraum steuern Kommunen und Wohnungsunternehmen diesem Trend entgegen. So auch in Magdeburg.

Zur Situation: Am 31. Dezember 2011 standen in Magdeburg von 143950 Wohnungen 21370 leer. Das sind 14,8 Prozent. Vor rund zehn Jahren lag die Quote noch bei 21,2 Prozent, sagte Rathaussprecher Michael Reif. Seitdem wurden bereits 10750 Wohnungen vom Markt genommen, also abgerissen. Durch den bekannten demografischen Wandel sei damit zu rechnen, dass bis zum Jahr 2025 in Magdeburg noch einmal etwa 13700 Wohnungen zu viel sind.(Quelle: Volksstimme)

Aktuell unterstützt die Firma Geistlinger die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH beim Abbau von Überkapazitäten wie hier zum Beispiel in der Astonstraße 67-71, wo 36 Wohneinheiten abgebrochen werden.


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